Martin Zimmermann, CEO imsimityMartin Zimmermann, CEO imsimityMartin Zimmermann, CEO imsimityMartin Zimmermann, CEO imsimityMartin Zimmermann, CEO imsimityMartin Zimmermann, CEO imsimityMartin Zimmermann, CEO imsimityMartin Zimmermann, CEO imsimityMartin Zimmermann, CEO imsimityMartin Zimmermann, CEO imsimity

Intention und Vision

„Deutsche verfügen im internationalen Vergleich nicht über genügend Kompetenz im Umgang mit neuen Technologien.“ So lautet ein Ergebnis der Delphi-Studie 2030, an der sich 550 Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft beteiligten. Die Studie beschäftigt sich mit der Frage: „Wie wird Information und Kommunikation in den nächsten 20 Jahren aussehen?

Das Fazit aus der Delphi-Studie: Die Kluft zwischen Gesellschaftsgruppen, die am digitalen Leben teilhaben und denen, die hiervon nicht profitieren, gelte es zu überwinden. Darum müssten Kinder und Jugendliche frühzeitig an das Internet und die neuen Medien in Schulen und Kindergärten herangeführt werden. Zudem sollte ein neu geschaffenes Unterrichtsfach „Medienkunde“ das Bewusstsein der Schüler im Umgang mit digitalen Medien schärfen.

Nicht erst die Delphi-Studie zeigte auf, dass sich Deutschland für eine neue Informations- und Bildungsgesellschaft rüsten muss. Bereits nach der Ernüchterung durch die PISA-Studie im Jahr 2001, als deutsche Schüler im europäischen Vergleich in allen drei Kompetenzfeldern (Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften) nur Plätze im hinteren Drittel belegten, rückte die Bildungslandschaft in den Fokus der Gesellschaft. Seitdem wurden seitens EU sowie Bund und Länder viele Mittel für eine innovative Bildungsentwicklung zur Verfügung gestellt.

Doch laut Andreas Schleicher, OECD-Bildungsforscher und oberster PISA-Koordinator, hat das Schulsystem weiterhin Defizite: Die Schüler bekämen alle einen Einheitsunterricht, bei dem nicht nur schwache, sondern auch Spitzenschüler aus dem Raster fallen. Eigenes Sammeln, Analysieren und Experimentieren sei besser als vorgefertigtes Wissen zu lernen.

Im Jahr 2007 bereits erteilte mir und meinem Team der Förderverein Science und Technologie e.V. des Science House im Europa-Park in Rust den Auftrag, eine interaktive Virtual Reality-Installation für Kinder und Jugendliche als besondere Attraktion ihrer Ausstellung zu konzipieren und zu installieren. Motiviert durch diese erfolgreiche Zusammenarbeit verstärkten wir das Engagement im Edutainment- und Bildungsbereich. Es folgten weitere Projekte, z.B. für die Ars Electronica in Linz, das Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) in Karlsruhe sowie andere Museen und Science Center.

So entstand unser neuer Geschäftsbereich: Immersive Learning & Training.

Die bisher nur in der Forschung und Industrie eingesetzte Virtual Reality Software wurde zur Lehr- und Lernmethode „Cyber-Classroom“ für Schulen, Hochschulen und die betriebliche Aus- und Weiterbildung weiterentwickelt. Sie dient nun als technologische Plattform für die Einbindung von 3D-Lernmodulen in den Unterricht.

In einer Bildungsinitiative mit beispiellosem Engagement von Partnern aus Wirtschaft, Industrie und Stiftungen sowie innovativen Schülern, Lehrern und Schulleitern ist es gemeinsam gelungen, zukunftsorientierte Lehre in die Tat umzusetzen.

Martin Zimmermann, Vorstand der Virtual Dimension Center Fellbach und TZ St. Georgen, CEO imsimity GmbH

 

 



Interview

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"Durch den von uns gelebten offenen Innovationsprozess haben wir professionell agierende und stets faire Partner kennengelernt, die die spannende Herausforderung "Digitalisierung der Bildung" mit Leben füllen."