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Der 3D-Stereoeffekt

Mit dem Stereoskop aus Großvaters Zeiten fing es an und mit dem Kinokassenknüller "Avatar - Aufbruch nach Pandora" hat es eine Art High-Tech-Wiedergeburt erfahren: Das räumliche 3D-Seherlebnis.

Unsere Welt ist dreidimensional

Das bedeutet für uns als Mensch, dass die Welt, die wir sehen, nicht nur Breite und Höhe hat, sondern auch über Tiefe verfügt. Dementsprechend hat sich auch unser visuelles System so entwickelt, dass wir nicht nur in der Lage sind, nach oben und unten sowie rechts und links zu blicken, sondern auch die räumliche Entfernung zu Gegenständen zu erkennen. Da dies insbesondere beim Greifen von Dingen wichtig ist (Stichwort: Hand-Auge-Koordination), hat sich das System so entwickelt, dass es im lokalen Umfeld, in der Regel innerhalb von wenigen Metern, am besten funktioniert.

Die Tiefenwahrnehmung

Das 3D-Sehen, bzw. die binokulare Tiefenwahrnehmung benötigt beide Augen in Zusammenarbeit als Team. Diese Art von Wahrnehmung wird auch "Stereoskopisches Sehen" genannt: Zwei Augen, zwei verschiedene Ansichten eines Körpers, die im Gehirn zu einem dreidimensionalen Bild verschmelzen.
Babies haben nicht die angeborene Fähigkeit für binokulares Sehen, erlangen aber die rudimentäre, binokulare Tiefenwahrnehmung mit ca. 6 Monaten. Im Alter zwischen 5 und 6 Jahren hat sich ihre stereoskopische Wahrnehmung meist voll entwickelt.

Bei 3D-Simulationssystemen werden Bilder aus zwei leicht unterschiedlichen Blickwinkeln gezeigt. Der Benutzer trägt eine Brille mit Filtern, mit der die Bilder jeweils an das rechte bzw. linke Auge weitergegeben werden. Das Gehirn fügt beide Bilder zu einem zusammen und verleiht dem Bild räumliche Tiefe.

Es gibt verschiedene Filtermöglichkeiten, z.B. kontinuierliche und Polarisationsfilterbrillen, Anaglyphenbrillen oder Shutterbrillen.

In der Standard 3D-Lernumgebung des Cyber-Classroom nutzen die Anwender zusammen mit einem 3D-TV-Gerät leichte Polfilterbrillen aus Kunststoff, die ein optimales und angenehmes 3D-Seherlebis garantieren.

Autostereoskopische Geräte - die ein 3D-Sehen ohne Brillen ermöglichen sollen - stecken derzeit noch in der Entwicklungsphase. Sie sind für das 3D-Lernen im Team noch nicht voll einsatzfähig. 

Detaillierte Informationen zu den Begriffen und Anwendungen der Virtual Reality Technik erhalten sie in unserem 3D-Glossar.

 

 

 


Wie funktioniert das?