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EINE PILOTSCHULE ÜBER IHRE ERFAHRUNGEN

Dr. Jörg Zimmermann und Alexander Mosbacher, NwT-Fachlehrer am Thomas-Strittmatter-Gymnasium St. Georgen:

"Das Thomas-Strittmatter-Gymnasium setzt den Cyber-Classroom von Beginn an am effektivsten in den Fächern Biologie, Physik, Chemie und NwT sowie in Kunst für den Unterricht der Schulklassen 5 bis 12 ein. Der Ablauf einer Unterrichtseinheit hängt dabei von der Altersstufe und dem Einsatzzweck des Cyber-Classroom ab.

In der Unterstufe wird der Cyber-Classroom vor allem zur Präsentation eingesetzt. Dies geschieht in den Klassen 5 und 6 meist durch den Lehrer z.B. beim Thema Magnetismus im Fach Naturphänomene. Vor allem die "neue" Technik ist hier für Schüler ein nicht zu vernachlässigender Anreiz sich mit den Inhalten auseinander zu setzen.

Ab Klasse 7 kann es Sinn machen, dass Schüler den Cyber-Classroom auch für eigene Präsentationen nutzen, beispielsweise in Biologie zum Thema Blutkreislauf. Beginnend mit der Klasse 8 wird die 3D-Technik verstärkt im Rahmen von Gruppenarbeiten eingesetzt. Nach einer Einführung in das Thema, z.B. "Das Ohr" in NwT, erarbeiten die Schüler in Gruppen an verschiedenen Stationen die Fähigkeiten und Funktionen des Sinnesorgans. Der Cyber-Classroom, ergänzt durch Arbeitsaufträge, ist hierbei eine der zentralen Stationen.

Generell wird er auch zur Wiederholung und Vertiefung eingesetzt. Insbesondere in der Kursstufe sind die Einsatzmöglichkeiten breit gefächert. Die Inhalte z.B. der Physik-Module eignen sich hierfür sehr gut. Die Bewegung geladener Teilchen in elektrischen und magnetischen Feldern wird so in Gruppen an verschiedenen Stationen von den Schülern erarbeitet. Dabei stehen grundlegende Zusammenhänge, die durch den Lehrer, durch eigene Recherchen und natürlich auch mit dem Schulbuch vermittelt werden, am Anfang.

In einer weiteren Phase wird durch reale Experimente und im Cyber-Classroom die Thematik vertieft und die Zusammenhänge werden sichtbar gemacht. Das entsprechende Modul wird dabei in mehrere Abschnitte aufgeteilt. Arbeitsblätter helfen den Schülern die Beobachtungen und Zusammenhänge zu strukturieren.

So wird insgesamt eine naturwissenschaftliche Arbeitsweise aufgezeigt und eingeübt. Unsichtbares wird im Cyber-Classroom sichtbar und hilft so den Schülern die realen Experimente nachzuvollziehen. Am Ende einer solchen Unterrichtssequenz kann ein Schülervortrag stehen oder, ganz klassisch, eine Lernerfolg-Kontrolle."


"Wir arbeiten nach wie vor noch mit Tafelbildern, an denen wir die Theorie erarbeiten. Anschließend stellen wir die Formel in einem dreidimensionalen Modell im Cyber-Classroom dar."

Prof. Dr. Franz-Josef Schneider, Hochschule für Technik Stuttgart, 3D-Pionier in der Hochschullehre und C3-Lab Betreiber; OSI-Partner für die Entwicklung der Mathematik-Module für Studierende



Schließlich habe ich eine Wii-Konsole zu Hause und kenne mich damit aus.“

Leon Florysiak, Schüler an der Elsa-Brändström-Realschule Essen; Evonik gefördert; OSI-Partner für die Entwicklung von Chemie-Modulen